IPL SWISS /OT Vision GmbH – Nicht gelieferte Geräte, SRF-Berichte von Geschädigten, gekaufte Google-Bewertungen

Besucht man aktuell die Homepage von dem kleinen Unternehmen IPL Swiss, aus der Schweiz, so lässt sich ein Text zur SHR Germany lesen. Darin versucht der Mitbewerber die SHR Germany in ein schlechtes Licht zu rücken – und sich selbst positiv hervorheben.

https://www.ipl-swiss.ch

(Stand: 12.09.2022)

ipl swiss

Gleichzeitig stellt sich die IPL Swiss, die tatsächlich OT Vision GmbH heißt, größer dar, als sie ist, indem sie die Bezeichnung „IPL Swiss Gruppe“ nutzt, zum anderen stellt sie sich als Opfer dar.

Original und Fälschung

Die SHR Germany weist die Unterstellungen in diesem Text von sich. Denn der deutsche Marktführer SHR Germany GmbH vertreibt äußerst erfolgreich die Original-SHR-IPL-Swiss- Reihe mit bewährten Originalgeräten und dem unverwechselbaren Original-Logo mit Schweizer Flagge (weißes Kreuz auf rotem Grund).
Die vermutlich aus Asien stammenden Importgeräte der OT Vision GmbH, die sich auch als IPL SWISS Gruppe ausgibt, werden mit einem gefakten Logo mit rotem und schwarzem Schriftzug vertrieben. Dabei handelt es sich nicht um die Originalgeräte der IPL SWISS Reihe von SHR Germany!

Das Originallogo und das nachgeahmte Logo im Vergleich:


logo vergleich

Foto links oben: Ein Originalgerät der SHR Germany-Reihe IPL SWISS mit dem Originallogo mit dem Schweizer Kreuz

Foto oben rechts: Das nachgeahmte Logo der OT Vision GmbH, die sich auch als IPL SWISS Gruppe ausgibt, verkauft mit diesem gefakten Logo angeblich Geräte aus der IPL SWISS Reihe.

OT Vision GmbH – ein Fall für das Schweizer Fernsehen

Gleichzeitig macht es Sinn offenzulegen, was über IPL Swiss und die damit in Zusammenhang stehenden Firmen im Netz zu finden ist. Denn es gibt unter anderem zahlreiche Berichte über das Unternehmen. Allein in den letzten Monaten sind mehrere Berichte über geschädigte Kleinunternehmerinnen/ Kosmetikerinnen erschienen.

Die Schweizer Journalisten sind bereits auf das Unternehmen OT Vision GmbH aus Volketswil, das hinter IPL Swiss steckt, aufmerksam geworden.

So war in der Sendung „Kassensturz“ im SRF am 19.04.2022 die Kosmetikerin, Jenny Kalbermatter, zu sehen, die nach der Zahlung von über 8000 Franken (ca. € 8200) die vereinbarte Leistung nicht erhält.

Sie hatte keine Erfahrung in dem Bereich und entschied sich bewusst für einen Anbieter aus der Schweiz. Auch das TÜV, sowie das Swiss medic Siegel überzeugten sie.

Interessant ist, dass diese von IPL Swiss gar nicht verwendet werden durften.

Sie bekam bei Direktkauf ein gutes Angebot. Nach Zahlung der Summe ist jedoch bereits der anfängliche Liefertermin nicht eingehalten worden – erst vier Wochen später ist in ihrem Fall die Lieferung erfolgt. Auf eine Schulung muss sie dann dennoch monatelang warten – zwei vereinbarte Schulungstermine wurden nicht eingehalten. Es erfolgte keinerlei Reaktion auf Ihre Nachfrage hin. Auch nach über sechs Monaten bleibt die Schulung aus.

https://www.srf.ch/news/panorama/ erwerbsausfall-wegen-ipl-swiss-kosmetikerin-wartet -seit-monaten-vergebens-auf-schulung

Kosmetikerin wartet seit Monaten vergebens auf Schulung

Die Sendung „Kassensturz“ ist nach den Berichten der Kosmetikerin zu der Firma nach Volketswil gefahren - doch keiner war vor Ort anzutreffen.

Die Nachbarn teilten auf Rückfragen mit, dass nur sehr selten jemand vor Ort sei.

Die Radiosendung „espresso“ hatte daraufhin ebenfalls eine Sendung rausgebracht: „Nach der Bestellung folgt der große Ärger“. „Espresso“ hatte auch mit anderen Betroffenen gesprochen – es ging um Lieferverzüge von zwei Monaten bis über einem Jahr. Vor Kaufvertragsabschluss war die Geschäftsführung stets freundlich, nach Leistung der Zahlung wurden die Frauen abgewimmelt. Von den Versprechungen wollte IPL Swiss bzw OT Vision GmbH plötzlich nichts mehr wissen. Auch seien die Kundinnen gar bedroht worden. Auf Rückfragen der Journalisten gab es lediglich lange Schreiben des Anwalts der OT Vision GmbH. Folglich sind die Schweizer Siegel von der Homepage genommen worden. – auch das TüV Siegel, sowie das swiss medic Siegel.

https://www.srf.ch/audio/espresso/nach-der-bestellung-folgt-der-grosse-aerger?id=12183675

Nach der Bestellung folgt der grosse Ärger

Das sind nur wenige Fälle, die Bekannt geworden sind. Auch die SHR Germany hatte mitunter Anrufer, die ähnliche Erfahrungen mit der IPL Swiss bzw OT Vision GmbH gemacht hatten. So auch eine Kosmetikerin aus Basel.
 

 

Beauty Tec Swiss, IPL Swiss, Swiss Star Laser / Premium Plus Laser – zahlreiche Namen, eine Firma: OT Vision GmbH

Schaut man sich die Berichte an, so wundert es einen nicht, dass der Unternehmer zu verschleiern versucht, dass das Unternehmen OT Vision GmbH dahintersteckt. Tatsächlich handelt es sich bei der IPL Swiss und Beauty Tec Swiss um das Unternehmen OT Vision GmbH. IPL Swiss, Beauty Tec Swiss, Swiss Star Laser/ Premium Plus Laser, Premium Laser sind keine angemeldeten Gesellschaften – es sind lediglich Namen, die für das gleiche Unternehmen verwendet werden. Und damit es möglichst offiziell aussieht, so gibt es dafür auch entsprechende Homepages:

IPL Swiss:

https://www.ipl-swiss.ch/BeautyTec-Medi

Beauty Tec Swiss:

https://www.beautytec-swiss.com

Premium Laser:

https://premium-laser.ch

Swiss Star Laser/ Premium Plus Laser:

https://swiss-star-laser.ch

Stets ist die Adresse im Impressum gleich:

BeautyTec Swiss GmbH

OT Vision GmbH

OT Vision GmbH



Briefkastenanschrift

 

Falsche Versprechen, Irreführende Aussagen

Warum so viele Homepages? Wenn doch stets das gleiche Unternehmen und der gleiche Geschäftsführer dahintersteckt.

Je mehr Seiten im Netzt zu finden sind, umso unübersichtlicher wird es für die Außenstehenden.

Die Homepage https://swiss-star-laser.ch ist wohl die neueste Schaffung des Geschäftsführers.

Dass die Seite im Aufbau ist, merkt man nicht zuletzt daran, dass viele Buttons noch nicht hinterlegt sind, so auch der Button „Studien“, „Onlineschule“, „V-NISSG“.

V-NISSG

So sind Aussagen auf der Seite zu finden, wie OT Vision GmbH Herstellung, Vertrieb & Verkauf.

OT Vision GmbH Herstellung

Der Geschäftszweck ist bei der Handelsregistereintragung wie folgt festgelegt worden: „Die Gesellschaft bezweckt den Import, Export und den Handel von und mit Laborgeräten, medizinischen Geräten, Implantaten und pharmazeutischen Produkten, die Erbringung von Beratungsdienstleistungen und Vermittlungstätigkeiten…“

Keine Rede von Herstellung.

Ferner sind auch weitere Abbildungen und Daten absichtlich irreführend und unwahr:

Swiss Star Laser Geräte

Niemals hat die OT Vision GmbH 1812 Swiss Star Laser Geräte verkauft. Ebenso sind die danebenstehenden Daten absichtlich falsch gewählt.

VIP Garantie

Auch der „Swiss Quality“ Siegel ist einfach nur irreführend, da die Geräte direkt aus China kommen.

„10 Jahre Erfahrung“ stimmt nicht und vermittelt Vertrauen.


Auch findet man Unstimmigkeiten bei der versprochenen Anzahl an Schüssen, die die Laser scheinbar leisten sollen:

PREMIUM PLUS LASER

Dies ist jedoch rein technisch nicht machbar. Andernfalls würde dies bedeuten, dass ein Laserhandstück nahezu lebenslang genutzt werden könnte. Lasergeräte können zwar Schüsse im Millionen-Fachen Bereich abgeben, aber solch eine Garantie wird in diesem Fall lediglich als Verkaufsmasche missbraucht. Es steckt leider keine Wahrheit dahinter. Und die Kosmetikerin bleibt die Leidtragende, sobald die Dioden durchgebrannt sind und sie sich relativ bald um ein neues Gerät kümmern muss.

Auf dieser Homepage findet man wiederum einen Verweis auf Zweigniederlassungen:

Service - Niederlassungen

Auch hier steckt kein Wahrheitspotential dahinter – zumindest im Falle von Österreich und der Türkei.

Auf sozialen Medien postete der Geschäftsführer von OT Vision am 28.08.2022 eine scheinbare Zweigniederlassung in Miami, USA, als 2. Standort:

scheinbare Zweigniederlassung in Miami

Dieses Bild bildet natürlich lediglich ein Gebäude ab – hier ist nachweislich kein weiterer Standort der OT Vision zu finden.

Auch was die Behandlungsanzahl bis zum gewünschten Ergebnis anbelangt, so wirbt IPL Swiss mehr als optimistisch. Auf manchen Seiten mit 3-6 Behandlungen und auf anderen gar mit 2-6 Behandlungen.

dauerhafte Haarentfernung

(Stand: 12.09.2022)

So auf https://premium-laser.ch

Ein Unternehmen, welches auch mit NISV Schulungen wirbt, sollte wissen, dass ein dauerhaftes Ergebnis nach nur zwei Behandlungen niemals erreicht werden kann. Hier wird die Zahl mit Absicht genannt, um die Qualität der Geräte auf diese Weise hervorzuheben. Dabei kann von Qualität keine Rede sein, wenn Technologien verkauft werden, die der Verkäufer selbst nicht kennt.


IPL Swiss Volketswil



(Stand: 12.09.2022)

Sucht man wiederum nach „IPL Swiss Volketswil“, so stößt man auf einen deutlich besseren Eindruck:

IPL Swiss Bewertungen



117 Bewertungen bilden einen Durchschnitt von 4,9 Punkten. Doch ist es nicht ein und das gleiche Unternehmen?

Gleichzeitig kann man sich fragen, ob das Unternehmen seit Mai 2021 überhaupt so viele Kunden generieren konnte. Wohl kaum.. Auch wenn, dann müsste wohl jede Kundin eine so positive Bewertung abgegeben haben – doch was ist mit den Berichten von oben, die dazu im Gegensatz stehen?!

Hier macht es wohl Sinn nach den negativen Rezensionen zu filtern:

IPL Swiss google


 


10 Jahre Jubiläum?!
Handelsregistereintragung geht auf Mitte 2021 zurück

Auf den Seiten der IPL Swiss und Beauty Tec Swiss sind zahlreiche Siegel mit Versprechungen zu finden. So auch in beiden Fällen das Siegel „10 Jahre Jubiläum“.

beautytec-swiss.com

https://www.beautytec-swiss.com

(Stand: 12.09.2022)

ipl-swiss.ch

https://www.ipl-swiss.ch

Die Handelsregistereintragung von OT Vision GmbH, mit Sitz in Volketswil, geht im Falle des Herrn Duc Huy Kenny Trinh auf den 26.05.2021 zurück. Er ist Gesellschafter und Geschäftsführer. Ein Treuhänder, Herr Peter Kunz, ist ebenfalls als Gesellschafter eingetragen.

Ein Treuhänder ist eine Person, der die Wahrnehmung der Rechte und die Verwaltung des Vermögens anderer übertragen wurde. Zudem trägt Herr Kunz Anteile an der Gesellschaft. Doch ist er offensichtlich nicht für das operative Geschäft der Unternehmung zuständig. Zweifelhaft ist, ob er überhaupt im Bilde darüber ist, welche Schlagzeilen das Unternehmen in der jungen Geschichte des Bestehens bereits gemacht hat. (siehe oben)

Die Homepage Beauty Tec Swiss wird nachweislich erst seit Kurzem von dem Geschäftsführer der OT Vision genutzt. Der Geschäftsführer scheibt jedoch über Beauty Tec Swiss:

"Seit 2019, dem Jahr der Gründung, hat sich unser Unternehmen BeautyTec Swiss kontinuierlich weiterentwickelt. Beautyec Swiss hat sich auf die Bereiche Kosmetik- und Wellness spezialisiert. …“

Zu finden unter:

https://www.google.com/search?rlz= 1C1CHBD_deDE924DE924&q=BeautyTec +Swiss&ludocid=89032077670425767 71&gsas=1&lsig=AB86z5WWR0NfrMOW B3s58o20Fhgx&sa=X&ved=2ahUKEwjx j8rV7Y76AhU2VPEDHROyBKwQoAJ6BAg gEBE&biw=1734&bih=912&dpr=1#

Prime 3D

Stand: 12.09.2022

Warum ist hier von dem Jahr 2019 die Rede, obwohl der Handelsregistereintrag auf das Jahr 2021 zurückführt – und wie kann hier überhaupt die Rede von 10 Jahre Jubiläum der Fall sein?!
 

 

Standorte in Schweiz, Österreich und Deutschland?!

Auf der Homepage beautytec-swiss.com findet man auch den Hinweis mit den verschiedenen Standorten:

verschiedenen Standorten

(Stand: 12.09.2022)

Auffallend ist, dass stets dieselbe Schweizer Telefonnummer, für Whats-App Kontakte benutzt wird. Und am Standort Wien wird eine Schweizer Nummer für die Direktverbindung gewählt?!

Wohl kaum… Der Standort in Österreich existiert nicht. Und die Schweizer Nummer wird aus Deutschland bedient.
 

 

Verbindung OT Vision GmbH zu Medi Metropole Berlin und BodyGlow GmbH


Über die BodyGlow GmbH, sowie die OT Vision GmbH aus der Schweiz, werden chinesische Geräte importiert und an Kosmetiker weiterverkauft. Um bessere Verkaufserfolge zu generieren, kopiert der Geschäftsführer die Inhalte von den Seiten bekannter Hersteller, allen voran der SHR Germany GmbH. Nachdem die SHR Germany die OT Vision GmbH angemahnt hatte, wurden die Texte von der Seite entfernt.

So werden die gleichen Garantielaufzeiten abgekupfert und Gerätebeschreibungen via „copy und paste“ auf die eigenen Homepages übertragen. Auch das Jubiläumssiegel „10 Jahre Jubiläum“ zielt auf das über 12 Jahre lange Bestehen der SHR Germany GmbH ab.

Auf allen Homepages werden Siegel und vertrauenswürdige Aussagen präsentiert, um Kunden zu locken:

https://www.ipl-swiss.chipl swiss

(Stand: 12.09.2022)

Auf die 10 Jahre Jubiläum möchten wir später noch einmal eingehen. Doch wie kann eine Firma mit 10 Jahren Jubiläum werben, wenn es doch nachweislich nicht stimmt?!

Auch vermittelt die Seite den Eindruck, es handele sich um Schweizer Geräte.

Und was bedeuten überhaupt Aussagen wie „100% Sicherheit“ und „Unsere-Super-Garantie“?!

Wie tatsächlich damit umgegangen wird, sehen und hören Sie in den Berichten oben.

Seit Kurzem gibt es auch zwei Unternehmungen in Berlin – die Medi Metropole Berlin, sowie die BodyGlow GmbH. Beide Handelsregistereintragungen gehen auf das Jahr 2022 zurück.
 

 

NISV pflichtige Geräte und NISV Schulungen vom gleichen Geschäftsführer?!

Über die BodyGlow GmbH werden Geräte verkauft – über die Medi Metropole GmbH die ab 2023 benötigten NISV Kurse angeboten werden.

Ein erfolgsversprechendes Konzept könnte man meinen?! Wenn doch nur nicht die Vorgaben der Gesetzgebung wären. Diese sind in den NISV Fachkunderichtlinien nachzulesen und es wird deutlich, dass ein Anbieter von NISV pflichtigen Geräten keine NISV Kurse anbieten darf.

Wie kann es hier aber sein, dass beide Unternehmungen die gleiche Adresse und den gleichen Geschäftsführer aufweisen?

Noch interessanter ist die Tatsache, dass die Medi Metropole, welche ein NiSV Schulungsanbieter ist, tatsächlich nur für das Grundlagenmodul Haut und die Fachkunde Optische Strahlung zugelassen worden ist, dennoch aber alle Kurse anbietet?! – und somit auch Fachkundemodule, wie EMF Stimulation, EMF Kosmetik und Ultraschall, obwohl es dazu gar keine Zulassung seitens der DAkks (Zulassungsstelle) erhalten hat.
 

DEGEUK als Unterstützer der Unrechtmäßigkeit – illegale Handlungen

Doch dabei bleibt es nicht – die DEGEUK, die Deutsche Gesellschaft für EU-Konformität (DEGEUK) e.V., ist ein Verband, der sich gerne selbst als Unterstützer von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Bereich der apparativen Kosmetik und ästhetischen Medizin bei der rechtssicheren Ausübung ihrer Tätigkeit, benennt, erstellt dafür auch noch Echtheitszertifikate bzw. Echtheitsgarantien - zu den NISV Fachkundezertifikaten.

Dazu muss man verstehen, dass ein Verband wie die DEGEUK gar nicht in der Lage ist diese auszustellen, da die DEGEUK keine Personenzertifizierungsstelle darstellt. Es ist somit ein Zertifikat, welches einen Anschein erweckt, dass nur eine einzige Akademie – und zwar die MEDI Metropole in Berlin echte Fachkundezertifikate ausstellt – und Heinz Freier, Präsident der DEGEUK, der laut eigener Aussage offiziell in Ruhestand getreten ist, stellt dazu sein Echtheitszertifikat aus. Mit Stempel und entsprechende Signatur.

nisvfachkunde.de



Fotografiert man den CODE, so gelangt man zum Zertifikat, welches wohl durch DEGEUK bestätigt wird.

degeuk

degeuk

Die Medi Metropole in Berlin – und Heinz Freier, welcher diese ungültigen Echtheitszertifikate ausstellt, suggerieren den Besuchern der Webseite, dass die Medi Metropole für alle Fachkundemodule zugelassen wäre und entsprechend eine seriöse Schule darstellt.

Die DEKRA macht jedoch für Außenstehende offiziell einsehbar für welche Module welche Akademien zugelassen sind. Im Falle der Medi Metropole nämlich nur für die optische Strahlung (OS) und für die Grundlagen der Haut (GLH):

medi metropole

Zu finden ist dies unter dem folgenden Link:

https://www.dekra.de/de/gesundheit-und-pflege/#elementnull00

Dass die Medi Metropole jedoch auch weitere Fachkunde Kurse anbietet, ist unter dem folgenden Link einsehbar:

https://medi-metropole.de

medi-metropole.de

Oder unter:

https://www.medi-metropole.de/?suche=NISV&ed=1

Interessant ist zudem, dass diese Kurse von der Kundenberatung der Medi Metropole telefonisch als Tageskurse und auch komplett online angeboten werden, was nach der NiSV Fachkunderichtlinie nicht zulässig ist.

ACHTUNG!

In diesem Moment wären die NiSV Fachkundezertifikate nicht gültig. Fraglich ist auch, ob die Urkunde von der DEKRA echt ist. Die DEKRA müsste auch als Dakks akkreditierte Personenzertifizierungsstelle dieses Vorgehen der Medi Metropole unterbinden.

Dass die DEGEUK, bzw. Heinz Freier, mit der MEDI METROPOLE eng verknüpft zu sein scheint, merkt man bereits alleine an der Ausstellung der „Echtheitszertifikate“, die wie man bemerkt keinerlei Bedeutung haben, sondern nur einen Anschein von Seriosität vermitteln sollen und die MEDI Metropole als zuverlässige Schule und die DEGEUK bzw, Herrn Heinz Freier, als wichtige Institution darstellen, die sie nicht ist.

Bei der Dakks sind bereits Beschwerden über die MEDI Metropole, sowie die DEGEUK, die auf der Webseite der Medi Meteopole als Kooperationspartner gelistet ist und die NiSV Zertifikate nach Kundenanfragen in ihrer Echtheit noch einmal bestätigt, eingegangen. Die NiSV Zertifikate, die bei der Medi Metropole erworben werden, entsprechen nicht den Auflagen der NiSV Fachkunderichtlinie. Die DEGEUK dürfte gar keine Echtheitszertifikate für ein NiSV Fachkundezertifikat ausstellen. Das soll den Kunden / Teilnehmern der Schulungen nur vorgaukeln, die Schulung würde rechtens ablaufen.
 

 

NISV Schule und GERÄTE VERKAUF in Einem? IST DAS DENN ZULÄSSIG??

Zusätzlich vertreibt die Medi Metropole auf Ihrer Seite NiSV pflichtige Geräte, bzw. wirbt dafür.

Auch das ist unter dem folgenden Link einsehbar:

medi-metropole.de



Und so kann der Besucher der Homepage direkt neben der Auswahl an Fachkundeschulungen auch auf den Button „Geräteüberblick“ klicken und gelangt zu einer weiteren Homepage:

https://www.body-glow.de

Beim Anwählen der Geräte wird man auf die Seite Body Glow geleitet. Das ist jedoch nach der NISV Fachkunderichtlinie nicht zulässig. Die Schule hätte gar nicht als NiSV Schulungsträger zugelassen werden dürfen, da immer eine Unabhängigkeit zwischen Gerätehersteller und Schule bestehen muss.

Beide Unternehmen Body Glow und die Medi Metropole haben allerding den gleichen Geschäftsführer: Duc Huy Kenny Trinh, geb. 02.07.1999

Sowohl die Medi Metropole GmbH, sowie die Body Glow GmbH haben auch die gleiche Adresse:

Medi Metropole GmbH
Neuhofer Strasse 77
12355 Berlin

BodyGlow GmbH
Neuhofer Strasse 77
12355 Berlin

Die Medi Metropole GmbH ist erst am 07.03.2022 ins Handelsregister eingetragen worden. Die Body Glow GmbH am 16.06.2022.

 

 

„Aus Erfahrung besser“? – Firmengründung erst 2022

Body Glow GmbH wirbt mit dem Slogan „Aus Erfahrung besser“ – doch von welcher Erfahrung kann hier die Rede sein?!

medi-metropole.de
 

 

Geschäftssitz im Wohngebiet in Berlin:

Body Glow hat seinen Sitz in einem Wohngebiet in Berlin, mit einem Swimming Pool im Garten:

Body Glow



(Quelle Google Maps, Stand 09.09.2022)

Ob hier die Kunden wohl neben Geräten und NISV Fachkundekursen auch ein kühles Bad in Anspruch nehmen können?

Body Glow

(Quelle Google Maps, Stand 09.09.2022)
 

 

Versprechungen, die nicht eingehalten werden können – 50 Mio. Schüsse, …

Auf allen Homepages findet man zudem Versprechen, wie 7 Jahre Garantie, 48 Stunden Sofort-Hilfe, 10 Jahre Jubiläum (auch im Falle von BodyGlow GmbH, die tatsächlich erst seit 2022 besteht) oder auch Aussagen wie „FAIR PLAY“.

Auch wirbt der Geschäftsführer auf allen diesen Seiten mit 50 Mio. Schüssen. Dies ist jedoch rein technisch nicht machbar. Andernfalls würde dies bedeuten, dass ein Laserhandstück nahezu lebenslang genutzt werden könnte. Lasergeräte können zwar Schüsse im Millionen-Fachen Bereich abgeben, aber solch eine Garantie wird in diesem Fall lediglich als Verkaufsmasche missbraucht. Es steckt keine Wahrheit dahinter. Und die Kosmetikerin bleibt die Leidtragende, sobald die Dioden durchgebrannt sind und sie sich relativ bald um ein neues Gerät kümmern muss.

Alix Lasers



(Stand: 12.09.2022)

Ähnliche Aussagen sind auch auf den anderen Homepages zu finden.
 

 

Nähe von DEGEUK bzw. Heinz Freier und IPL SWISS / MEDI Metropole Berlin

Bereits oben wurde erwähnt, dass die Medi Metropole Ihren Schülern Echtheitsurkunden für die erworbene NISV Fachkunde ausstellt. Heinz Freier (Gründer von DEGEUK), Besitzer der Tech4 Beauty GmbH und Vorstand der SGMK in der Schweiz gibt sogar seine Signatur her.

Wie auch bereits erwähnt geschieht dies auch für NISV Fachkunde-Schulungen, die von der Medi Metropole Berlin offiziell gar nicht angeboten werden dürfen.

Obwohl in der Schweiz die NISV Verordnung keine Gültigkeit hat, sondern eine ähnliche Verordnung unter der Bezeichnung V-NiSSG, gelangt man über die Homepage der OT Vision GmbH aus der Schweiz über den Button „Schulungszentrum“ zur MEDI Metropole Berlin und somit zu den NISV Kursen, obwohl die deutschen Fachkundeschulungen in der Schweiz aktuell nicht gültig sind. Die deutsche NISV Verordnung, sowie die schweizerische NISSG-V unterscheiden sich grundsätzlich voneinander und sind von den Inhalten nicht deckungsgleich.

https://www.ipl-swiss.ch

Doch hier kommt wohl Heinz Freier ins Spiel, Besitzer der Firma Tech4Beauty GmbH, Präsident der DEGEUK in Deutschland und Vorstandsmitglied der SGMK Schweizerische Gesellschaft für medizinische Kosmetik ist. Über diesen Verband werden die Sachkundeschulungen in der Schweiz angeboten. Dabei dürfte interessant sein, dass die SGMK in der Schweiz, sowie die DEGEUK in Deutschland eng verknüpft sind. Und noch interessanter dürfte sein, dass die SGMK Ihren Sitz im Steuerparadies, in der Ortschaft Baar, im Kanton Zug, hat.

Laserschutzbeauftragten

SGMK

Schweizerische Gesellschaft
für medizinische Kosmetik
Dorfstrasse 19a
6340 Baar

Herrn Heinz Freier, der DEGEUK



Wie sind die Verknüpfungen zwischen Herrn Heinz Freier, der DEGEUK, und Herrn Duc Huy Kenny Trinh, der MEDI Metropole GmbH, BodyGlow GmbH und OT Vision Gmbh, wirklich?

Wie kann ein scheinbar unabhängiger und vereidigter Sachverständiger so sehr in das Marktgeschehen und den Wettbewerb verwickelt sein? Wie kann ein unabhängiger Sachverständiger ein eigenes Unternehmen besitzen, welches Geräte verkauft?

tech4beauty GmbH



Profil von Heinz Freier auf FB:

Herrn Heinz Freier



Dass Heinz Freier DEGEUK gründete, um Konkurrenten ins schlechte Licht zu rücken und so eigene Produkte besser zu verkaufen sollte somit auf der Hand liegen. Auch durch die Vorstandsmitgliedschaft bei der SGMK möchte er Macht ausspielen.

Im März 2020 hatte Herr Heinz Freier dem Gesellschafter der SHR Germany angeboten selbst bei der DEGEUK mitzumischen, um in Deutschland „aufzuräumen“.

Die SHR Germany hat dafür jedoch kein Interesse gezeigt. Vermutlich hat Heinz Freier sich nun das Ziel gesetzt mit MEDI Metropole, IPL Swiss und BodyGlow den Markt zu übernehmen.

So trat Heinz Freier den NISV Facebook Gruppen von der Medi Metropole bereits im Mai 2022 bei. Gerade einmal zwei Monate nach der Eintragung des Unternehmens ins Handelsregister.

Medi Metropole

Auch ist er in allen anderen Gruppen der Medi Metropole Mitglied:

Nisvfachkunde mitglid

Interessant ist, dass er auch in den Gruppen Mitglied ist, für die die Medi Metropole gar nicht Fachkunde-Schulungen durchführen darf. Hier zu sehen: EMF zur Stimulation MS.

Die NiSV Zertifikate, die bei der Medi Metropole in diesem Fall erworben werden, entsprechen nicht den Auflagen der NiSV Fachkunderichtlinie. Dabei müsste vor allem Herrn Heinz Freier klar sein.
 

 

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) Rundfunksendung „ESPRESSO“ vom 29.04.2022

https://www.srf.ch/news/panorama/ undurchsichtige-firma-nach-der-bestellung-folgt-der -grosse-aerger

Es ist das Gerät für Gesichtsbehandlungen, das Kosmetikerin Jenny Kalbermatter bei der Firma IPL Swiss aus Volkersvil im Kanton Zürich gekauft hat. Am ausgemachten Liefertermin taucht aber niemand auf. „Da habe ich halt alle Termine, die schon gebucht waren, wieder storniert, weil ich auf unbestimmte Zeit nicht wußte, wann es am Schluss dann geliefert wird.“

So hat es Jenny Kalbermater im „Kassensturz“ gesagt. Mit satter vierwöchiger Verspätung kommt die Maschine dann doch noch. Sie bringt ihr so aber nichts, denn es gehört noch eine Schulung dazu, auf die sie heute noch wartet. Nach der Sendung „Kassensturz“ haben sich noch mehr enttäuschte und genervte Kundinnen von IPL Swiss bei der Redaktion gemeldet. Nicole Roos:

Da ist zum Beispiel eine junge Frau, die anonym bleiben möchte. Sie hat im Januar das Lasergerät zur Haarentfernung beim Geschäftsführer der Firma IPL Swiss bestellt. „Dann habe ich den Vertrag unterschrieben. Er hat mir ein ganz attraktives Angebot gemacht.“ 3.000 Franken soll sie anzahlen, den Rest könne sie mit Leasing abzahlen. Das Gerät hätte drei Wochen später bei ihr sein sollen. Aber stattdessen „Es ist einfach nicht gekommen.“ Als sie nachfragt, wird sie abgewimmelt. Statt im Januar wird das Gerät erst im März geliefert – über zwei Monate später als abgemacht. „Aber dafür musste ich auch kämpfen. Immer wieder schreiben, telefonieren und immer wieder die leeren Versprechungen und die Lügen.“ Immer wieder falsche Versprechungen, Ausflüchte und Lügen -erzählt sie. Das war sehr nervaufreibend für sie.

Immerhin, sie hat noch Glück. Espresso weiß von einem weiteren Fall, wo ein Jahr nach der Bestellung das Gerät immer noch nicht geliefert wurde. Die betroffene Kosmetikerin musste sich sogar ein Ersatzgerät kaufen. Jetzt ist ihre ‚Firma, auch dank „Espresso“ ein stückweit ingaageru?.

Jetzt zurück zu dem anderen Fall. Sie hat jetzt hat die Maschine, kann sie aber nicht einsetzen. Sie funktioniert nämlich nicht richtig. „Die Maschine kann man nicht brauchen, denn die ist ganz schwach. Damit kann man gar nicht arbeiten.“ Sie sitzt jetzt also auf einer Maschine, die man für die Haarentfernung gar nicht brauchen kann. Und auf einem Leasing, das noch drei Jahre läuft. Eine ziemlich haarige Geschichte. „Ich würde es gern zurückgeben und mein Geld zurück und mit der Firma nichts zu tun haben.“ Ja, das verstehen wir, dass man so ein Gerät nicht haben will. Mit dem Service der Firma IPL Swiss und der Maschine, die geliefert wurde, ist die Hörerin also gar nicht zufrieden und sie ist eben nicht die einzige.

Nach dem „Kassensturz“-Beitrag haben sich noch mehr genervte Kundinnen bei uns gemeldet, die sich von IPL Swiss über den Tisch gezogen fühlen. Darüber habe ich mit meiner Redaktionskollegin Nicole Roos geredet. Sie hat mit mehreren Frauen gesprochen und sie sagt, die Geschichten sind sich alle recht ähnlich. „Ja, als sie den Kassensturz-Beitrag gesehen haben, haben sie wohl ein echtes Dejá-vus-Erlebnis gehabt, weil bei ihnen genau dasselbe passiert ist. Eine Betroffene war erleichtert, als sie gesehen hat, dass sie nicht die Einzige ist, die sich den Schuh anziehen muss. Der Geschäftsführer von IPL Swiss, der vorher immer sehr freundlich und zuvorkommend gewesen ist, hat auch auf jede Frage reagiert. Sobald aber der Vertrag unterschrieben und das Geld überweisen worden war, sei es dann nicht mehr so rund gelaufen, erzählen die drei Frauen. Die Geräte sind nicht, wie abgemacht geliefert worden und der Geschäftsführer hätte auf Anfragen aggressiv reagiert und ihnen immer neue Ausreden aufgetischt. Darum wollen die Betroffenen auch anonym bleiben.“

Das alles klingt nicht seriös – was sagt denn die Firma IPL Swiss zu all den Vorwürfen? „Irmenleit Stuche hat mit dem Geschäftsführer telefoniert. Er will von all den Vorwürfen nichts gewusst haben. Das stimme alles nicht. Wo wir ihn dann konkret die Antworten haben wissen lassen, hat er sich auch mir gegenüber voller Hass gezeigt. Daraufhin hat mir dann sein Anwalt die Frage beantwortet.“ Und was hat der geschrieben? Warum sind denn die Maschinen so spät geliefert worden? „Er schreibt, dass es wegen Corona weltweit Lieferschwierigkeiten gegeben habe. Wenn Firmen aus Italien oder China im Spiel seien, könne das zu Verzögerungen führen. Zudem seien in den Verträgen keine festen Lieferfristen abgemacht. Allerdings habe ich eine Auftragsbestätigung gesehen und da ist schwarz auf weiß ein Liefertermin darauf gewesen.

Für die Kundinnen ist das extrem mühsam. Eine Kosmetikerin hat mir erzählt, dass sie mehrfach einen Termin mit Kunden absagen musste, weil die Maschine eben nicht geliefert worden ist.“ Gut, Liefertermin ist die eine Sache, aber die andere Kosmetikerin haben wir ja gehört, die gesagt hat, dass sie das endlich gelieferte Geräte gar nicht in Gebrauch nehmen kann. „Ja da gibt es vom Anwalt ziemlich kompliziertes Juristendeutsch zurück. Ich fasse das mal so zusammen: Die Firma IPL Swiss kannte die Vorwürfe und die seien falsch. Es sei so, dass mit dieser Maschine 4-8 Behandlungen nötig sind, bis das Haar ausgeht, und nicht eine, wie die Kundin das fälschlicherweise annimmt. Die Maschine könne sie darum nicht zurückgeben, weil die tadellos funktioniere. Die Kundin hat jetzt ihre Rechtschutzversicherung eingeschaltet.“

Und was für einen Eindruck hinterlässt die ganze Geschichte bei Dir? „Nach all dem, was mir die Betroffenen erzählt haben, habe ich den Eindruck, dass es dem Geschäftsführer vor allem darum geht, jungen Frauen möglichst teure Geräte anzudrehen. Wie es sich so anhört, verspricht er ihnen das Blaue vom Himmel: sie könnten ohne Ausbildung ganz viel Geld verdienen, zum Beispiel. Und wenn sich die jungen Frauen dann wehren, weil die Geräte nicht geliefert werden, dann schüchtert er sie ein. So haben es mir die Betroffenen erzählt. Interessant ist übrigens auch: Bis vorgestern hat es auf der Internetseite der Firma noch ganz viele Schweizer Kreuze gegeben und so Hinweise auf angebliche Swiss Quality made. Ich habe den Anwalt darauf angesprochen und jetzt sind die Schweizer Kreuze von der Internetseite verschwunden.“ Also nicht gerade das, was man sich unter einer seriösen Firma vorstellt. Wir bleiben da sicher dran.
 

 

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) Fernsehsendung Panorama/„KASSENSTURZ“ vom 19.04.2022

https://www.srf.ch/news/panorama/ erwerbsausfall-wegen-ipl-swiss-kosmetikerin -wartet-seit-monaten-vergebens-auf-schulung



Schweizer Qualität, das lohnt sich und ist besser als irgendein anderes ausländisches Produkt. Das hat sich Kosmetikerin Jenny Kalbermatter gesagt, und ist dazu bereit, rund 10.000 Franken für einen Kosmetikapparat zu bezahlen, den sie zur Arbeit braucht. Das mit der Swiss Quality muss sich die arme Frau jetzt aber leider abschminken.

Jenny Kalbermatter ist selbstständige Kosmetikerin. Trotz neuem Studio ist die Wallisserin frustriert. „Ich komme mir einfach ziemlich verarscht vor. Ich habe gerade ein Hydra Facial One Carbon für 10.000 Euro gekauft und habe gerade einen Ratenbetrag von 2.000 Franken bezahlt.“

Das Gerät kostet rund 10.000 Franken und ist für Gesichtsbehandlungen vorgesehen. Es reinigt porentief und trägt Hautpartikel ab. Bei der Firma IPL Swiss wurde die Kosmetikerin fündig. Standort in der Schweiz und auf der Homepage abgebildete Logos von swissmedic und dem deutschen Gütesiegel TÜV boten Sicherheit. „Ich wollte einfach lieber in der Schweiz bleiben, denn ich habe bis jetzt noch keinerlei Apparativkosmetik gemacht und es war mir einfach wichtig, dass ich Support vor Ort habe.“

Deshalb war sie auch bereit, viel Geld zu bezahlen. 10.000 Franken minus 20% Rabatt bei Sofortzahlung. Das erschien ihr ein gutes Angebot für Gerät inklusive Schulung. Jenny Kalbermatter zahlte den Betrag von mehr als 8.000 Franken ein. Das Lieferdatum wurde vereinbart für Ende August. Doch niemand taucht auf. IPL schreibt: „Der Mitarbeiter sei unterwegs. Er ist um 08:22 Uhr abgefahren.“ Die Kundin kann es kaum glauben. „Sie sind in Schwerzenbach, richtig? Von dort bis hierher sind es gute 3 Stunden 30 Minuten. Wir hatten für 10:00 Uhr abgemacht. Warum fährt er erst um 8:22 Uhr los? (…)

Auch der zweite Liefertermin wird nicht eingehalten (….) Diese Absagen schmerzen Jenny Kalbermatter auch finanziell: „Das hat meine ganzen Termine durcheinander gerüttelt. Ich musste auf unbestimmte Zeit meine Termine stornieren, weil ich nicht wußte, wann das Gerät nun schlussendlich geliefert werden wird. “

Mit einem Monat Verspätung liefert IPL Swiss das Gerät und sagt, Lieferschwierigkeiten in China seien der Grund gewesen. Sie erhält 880 Franken zurück. Das Gerät kann sie immer noch nicht absetzen. …. Und ohne Schulung vor Ort arbeite sie nicht an Kundinnen. „Es ist doch eine sehr intensive Behandlung mit Hautabtragung, mit Radiofrequenz und Ultraschall. Da will ich schon fachmännisch geschult werden.“

In E-Mails an die Kundin betont IPL Swiss, dass für die Schulung extra jemand aus Deutschland anreisen werde. Seltsam. Arbeitet überhaupt jmd. am Schweizer Standort? Kassensturz fährt hin und will die Firma konfrontieren. (…) Doch niemand ist da. Nachbarn sagen, es sei selten jemand hier.

Auch nachdem das Gerät geliefert wurde, erhält Jenny Kalbermatter die bezahlte Schulung nicht. Zwei weitere Male hält sie sich Termine frei. Sie wird erneut versetzt. (…) Eine Stellungnahme zu diesem Fall erhalten wir von IPL Swiss lediglich schriftlich. „Auf Konfrontation mit dem Fall Jenny Kalbermatter hat die IPL Swiss keine Stellung vor laufender Kamera bezogen. In einem ersten Schritt haben sie uns mitgeteilt, dass sie unsere Fragen für nicht relevant halten. Jetzt haben sie doch mit ihrem Anwalt auf sieben Seiten geantwortet.“ IPL schreibt Kassensturz, dass der erste Liefertermin aufgrund eines dringenden familiären Notfalls nicht eingehalten werden konnte. Der Kundin sagte man das nicht. Weiter schreiben sie, dass sie die geplante Schulung wegen Covid 19 nicht vor Ort durchführen wollten. Dieser Grund wurde der Kundin erst nach Monaten mitgeteilt. Auch nach einem halben Jahr geduldigem Warten und Nachhaken: Die Schulung bleibt aus! „Ja, das ist natürlich deprimierend. Das habe ich mir anders vorgestellt. Ich habe halt gehofft, dass das auf Anhieb klappt. Das braucht viel Energie und Nerven. Ich würde halt gerne mit dem Gerät arbeiten.“ Jenny Kalbersmatter arbeitet weiter mit der klassisch manuellen Gesichtsbehandlung.

Also mit der Firma IPL Swiss scheint einiges schief zu laufen. Zum Beispiel mit den Logos vom TÜV und swissmedic hätte sie nicht werben dürfen. Nach der Recherche von Kassensturz haben sie die Logos vom Netz genommen.
 


 

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